Neolithischer Schmuck


Schmuck ist in der Sahara ein Merkmal des Neolithikums, denn die älteren Industrien waren ausschließlich auf Gebrauchswert ausgerichtet gewesen.

Zu Lippenpflöcken verschiedener Form und Größe kommen Kügelchen, die vielleicht auch Schleudersteine gewesen sein könnten. Aber auch Perlen aus Quarz, Amazonit und Malachit, sowie aus Straußeneischalen ebenso wie Armreifen aus poliertem Stein. Diese sind vor allem in der südlichen Sahara – in Mali und Mauretanien – zu finden.

Eine erstaunliche Vielfalt von Anhängern mit offensichtlich magischem Charakter vervollständigen das prächtige Ensemble, das von hohem Kunstsinn zeugt.

Die Menschen der Jungsteinzeit waren auch die Schöpfer kleiner  Plastiken (in der Literatur häufig  als ‚Rondes bosses‘ bezeichnet) die Tiere darstellen oder anthropomorphe Züge tragen und welche vor allem in der Region des Erg d’Admer südlich des Tassili-n-Ajjer gefunden wurden.

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